Die beste Lasagne der Welt!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute präsentiere ich euch die beste Lasagne der Welt! Noch nie konnte jemand diesem Genuss widerstehen und selbst mein Opa, der jahrelang ein Lasagne-Hasser war (wegen dem Käse!) liebt sie nun! Das Rezept ist zwar etwas aufwendig, aber es ist es auf jeden Wert! Wenn man keinen Stress haben möchte, sollte man sich entweder schon vormittags an den Herd stellen, wenn man abends essen will oder einen Tag früher beginnen (so mach ich es immer). Dann kann man in Ruhe die Bolognese-Soße einköcheln lassen und am nächsten Tag (oder eben kurz vor dem Abendessen) weiterverarbeiten! Bei den einzelnen Arbeitsschritten stehen auch die benötigten Zutaten und Mengenangaben dabei, eine extra Einkaufsliste gibt es diesmal (noch) nicht!

Hier das Rezept Schritt für Schritt mit eigenen Bildern:

Für 4 Hungrige
Arbeitsschritt 1: Ragu bolognese!
1 Karotte
1 Stange Sellerie
50g Pancetta oder durchwachsener Räucherspeck
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
300g gemischtes Faschiertes (Hackfleisch)
1 kleine Dose geschälte Tomaten (400g)
300ml Rotwein und Fleischbrühe gemischt oder nur Brühe
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Das mach ich wie bereits erwähnt schon einen Tag früher, damit es ordentlich köcheln kann und wenn was übrig bleibt, kann man es toll als Spaghetti-Soße verwenden! Und das ganz ohne Knorr, Maggi oder sonstiges 😉

1) Für die Bolognese Karotte schälen, Sellerie waschen, beides ganz fein würfel. Pancetta ebenfalls in Würfelchen schneiden, Zwiebel und Knoblauch nach dem Schälen auch!

2) Butter und Öl (ich koche meistens mit Rama Culinesse und ohne Öl!) in der Pfanne oder im Topf warm werden alssen. Pancetta, Gemüse, Zwiebel und Knoblauch dazurühren und andünsten. Faschiertes (Hackfleisch) untermischen und weitergaren und rühren, bis es krümelig ist. Größere Fleischstücke dabei mit der Rückseite vom Kochlöffel auseinander drücken, bis sie zerfallen.

3) Tomaten in der Dose klein schneiden, mit dem Wein und der Brühe dazuschütten, leicht salzen und pfeffern, zugedeckt bei schwacher Hitze 1 Stunde schmurgeln lassen. Dann erst abschmecken.

Arbeitsschritt 2: Bechamel-Soße ahoi!

50g Butter, 50g Mehl
3/4 L Milch
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss

Leider muss ich euch hier etwas gestehen! Ich mache meine Bechamel-Soße nie selbst, weil es in Österreich von Mondamin (glaube ich) eine fertige gibt, die man nur noch mit Milch aufgießen und eindicken, sowie abschmecken muss. Die ist wirklich gut und bei mir klumpt die selbstgemacht leider jedes Mal! Leider hab ich so eine Fertigsoße hier in Deutschland noch nicht gefunden und bin noch ein wenig am Ausprobieren. Letztes Mal (im März) hab ich dazu ganz fertige Bechamelsoße genommen, die leider aber nach gar nichts geschmeckt hat – auch nach dem Würzen nicht. Es war so ein halbgutes Ergebnis, würde 2,5 von 5 Sternen dafür vergeben. Diesmal werde ich es mit einer Mehlschwitze probieren und diese nach Packungsanleitung mit Milch aufgießen. Ich hab auch immer gerne viel Bechamelsoße in meiner Lasagne, mehr als im Rezept steht, daher muss ich auch mit der Masse immer ein wenig herumexperimentieren und immer wieder Soße nachmachen, das ist natürlich mit einer selbstgemachten nicht ganz so einfach. Aber ich will euch hier trotzdem das Rezept dafür geben, weil ich auch wieder auf die selbstgemacht zurückkommen werde, wenn ich keine passende Fertig-Soße finde:

4) Butter in einem Topf warm werden lassen, braun soll sie aber nicht werden. Mit dem Kochlöffel fleißig rühren und das Mehl dazuschütten. Weiterrühren, bis alles glatt ausschaut. Nach und nach die Milch dazugießen. Jetzt am besten mit dem Schneebesen rühren, damit sich keine Kümfchen bilden. Sauce 10 Minuten schwach köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Musikat würzen.

Update: Die Mehlschwitze von Mondamin mit etwas Nachwürzen ist wirklich toll! Die kann ich nur jedem empfehlen, der nicht selbst Bechamel-Soße kochen möchte.

Arbeitsschritt 3: Lasagne schichten!
ca. 250g Nudelplatten
Salz
200g-250g Mozzarella
100g frisch geriebener Parmesan
1 EL Butter

Ich verwende zum Einschichten immer zwei ganz kleine Formen, da in diese perfekt eine Portion passt und man so nicht so rummatschen muss, wenn man die Lasagne aus der großen Form auf die Teller bekommen möchte. So behält sie schön die Form!

Tipp: Wer ein bisschen Mehrarbeit verkraften kann, sollte die Nudelplatten ca. 4-5 Minuten vorkochen. Ich habe es allerdings noch nie gemacht, da sie auch immer schön weich werden, wenn man sie im Ofen hat und dadurch auch mehr Flüssigkeit aufsaugen!

5) Mozzarella würfeln. Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft ohne Vorheizen: 180° C). Die gewünschte Form aus dem Schrank holen und dann gehts los! Etwas Bechamel reingießen, Nudelplatte(n) darauf, Ragu, Bechamel, Mozzarella und wieder Nudeln. So fortfahren, bis alles in der Form ist. Zum Schluss die übrige Bechamel drauf, mit Parmesan bestreuen und mit Butter in Flöckchen belegen. 

Arbeitsschritt 4: Ab in den Ofen!
6) Für 40 Minuten bei 200° C und Ober- und Unterhitze kommt das ganze nun in den Ofen. Dann könnt ihr sie genießen! Aber Vorsicht, sie ist verdammt heiß!

Lasst euch eure Lasagne demnächst schmecken!
Viel Spaß beim Kochen,
Marada

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