Gulasch mal anders?! (mit Chutney/Ketchup)

Liebe Leser und Leserinnen,

heute habe ich mal ein untypisches Gulaschrezept für euch – allerdings handelt es sich auch um kein ungarisches oder österreichisches Gulasch 😉 Es schmeckt trotzdem – wenn auch etwas ungewöhnlich für jemanden, der Gulasch aus Österreich oder Ungarn kennt.

Hier eure Einkaufsliste:
4 Personen

1 kg Gulaschfleisch (1/2 Schwein 1/2 Rind)
Pfeffer, Salz, Paprikapulver (edelsüß)
Margarine
1 große Zwiebel
6 Gurkerl (Gewürzgurken aus dem Glas)
2 Tomaten
Chutney (oder Ketchup)
1-2 Peperoni (je nach gewünschter Schärfe)

Beilagen: Salzkartoffeln, Semmeln (aka Brötchen), Nockerl, Semmelknödel und Nudeln aller Art 😉

Und so bereitet ihr das ganze zu:
Arbeitsschritt 1:
Das Gulaschfleisch in kleine Quadrate schneiden und mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in eine kleine Schüssel geben. Tomaten, Gurkerl (aka Gewürzgurken) und Peperoni (hier aufpassen wegen Schärfe: wer es nicht scharf mag, sollte höchstens 1 Schote nehmen!) in kleine Stücke schneiden (die können zusammen auf einem Brett oder in einer Schüssel aufbewahrt werden, weil sie später gemeinsam in den Topf kommen).

Arbeitsschritt 2:
Margarine in einen heißen Topf, Fleisch dazu und goldbraun anrösten. Das kann einige Zeit dauern und man sollte immer wieder aufpassen, dass nichts zu stark anbrennt. Ein bisschen ist kein Problem, da es sich später durch das Aufgießen löst und die Röstaromen zum Geschmack beiträgt. Wenn das Fleisch schön braun ist, könnt ihr die Zwiebel dazugeben. Diese wird dann wieder goldbraun angeröstet. Dann das Gemüse dazu und das Chutney/Ketchup nach Wunsch darüber. Beim ersten Mal solltet ihr vielleicht etwas weniger nehmen und später nachschmecken, sonst wird es vor allem beim Ketchup sehr süßliches Gulasch! Zuletzt noch mit Wasser (ca. 1L) auffüllen.

Arbeitsschritt 3:
Alles zusammen einmal aufkochen lassen und dann für 1-1,5 Stunden schmoren lassen (d.h. Deckel drauf und bei kleiner Hitze vor sich hinköcheln lassen). Dabei solltet ihr ab und zu umrühren. Ca. eine halbe Stunde vor Ende der Kochzeit könnt ihr dann mit Erdäpfel (aka Kartoffel) schälen und kochen anfangen bzw. Nudeln kochen. Semmeln (aka Brötchen) brauchen ja keine Bearbeitungszeit 😉

Arbeitsschritt 4:
Am Ende kurz vor dem Servieren das Gulasch je nach Geschmack eindicken. Ich habe lieber ein dickeres Gulasch für die Semmeln (aka Brötchen) zum Eintunken und verwende dazu ca. 1 (gehäuften) EL Mehl.

Mahlzeit! Lasst es euch schmecken!

Bis bald,
eure Marada

Ps.: Wenn ihr mal in Wien seid, müsst ihr unbedingt das Gulaschmuseum in einer kleinen Gasse hinter dem Stephansdom ausprobieren! Da gibts wirklich leckeres Gulasch und es ist für jeden etwas dabei: http://www.gulasch.at/

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