Karottenkuchen

Liebe Leser und Leserinnen,
 
nach langer Pause habe ich endlich wieder etwas Interessantes für euch gebacken. Ich vermisse meine große Küche sehr, aber ich hoffe auch, dass es in der nächsten Wohnung dann wieder mit gutem Kochen funktioniert. Mein Minibackofen ist zwar super, aber eben nicht für große Back- und Kochprojekte geeignet. Sehr schade eigentlich, denn hier hätte ich endlich Leute, die ich öfter bekochen könnte.
 
Aber nun zur eigentlichen Sache. Ich habe am Samstag ein Blockseminar für das ich etwas backen wollte. Es sollte allen TeilnehmerInnen schmecken und auch etwas „Außergewöhnliches“ sein. Also habe ich mich für einen Karottenkuchen entschieden. Das mag jetzt einige abschrecken, aber er schmeckt wirklich fantastisch und ist eigentlich ganz leicht zuzubereiten. Die Backzeit ist allerdings eine halbe Ewigkeit, aber kein Wunder bei dem Flüssigkeitsanteil der Karotten.
 
Eure Einkaufsliste:

100g Margarine

200g Staubzucker
250g Karotten frisch
1 Zitrone (Abrieb)
5 Eier
50g Mehl
Vanillezucker
Rum
250g Haselnüsse gerieben
 
Zum Einfetten eurer Form:
Margarine
Brösel
 
Die Zubereitungsschritte:
1. Ihr müsst eure Torenform befetten und bebröseln, danach das Backrohr (Backofen) auf 180° C vorheizen.
 
2. Eure Karotten gehören nun fein geraffelt und die Haselnässe feingerieben, falls ihr keine ohne schon geriebenen bekommen habt.
 
3. Margarine, Zucker, Dotter (also: EIER TRENNEN!) und Geschmackszutaten (Abrieb einer Zitrone, Rum, Vanillezucker) eine schaumige Masse schlagen (Abtrieb)
 
4. das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen.
 
5. Die Karotten werden nun vorsichtig unter den Abtrieb gehoben. Das macht ihr am Besten mit einem Schneebesen, damit es schön fluffig wird. Danach kommen Mehl, Haselnüsse und Schnee abwechselnd dazu. Auch hier am Besten mit dem Schneebesen arbeiten, damit die Masse  später nicht zusammen fällt.
 
6. Jetzt könnt ihr eure Masse in eine Form füllen und sie bei 180° C für 50-60 Minuten backen. Es kommt natürlich darauf an wie dick euer Kuchen wird, also müsst ihr nach 60 Minuten spätestens einen Probestich machen und sehen, ob er schon durch ist!

 
 Falls euch beim Lösen aus der das hier passieren sollte, könnt ihr den Kuchen, wenn er kalt ist einfach umdrehen. Dann sieht er so aus:

Verzierung/Guss:

Ich habe das ganze dann mit fertigem, weißem Zuckerguss versehen und bin nun gespannt was die anderen zu diesem Kuchen sagen werden. Wer gerne möchte und dieses Rezept zu Ostern servieren möchte, kann natürlich auch eine österliche Verzierung machen. Das geht mit folgenden Zutaten:

 
100g Marillenmarmelade (aka Aprikosen)
200g Marzipan ausgerollt
300g Pistanzienkerne
250g Schlagobers (Sahne)
40g Mandeln blättrig

250g Schlagobers (Sahne)

So sieht er dann aus, wenn er in kleine Teile geschnitten wird. Natürlich könnte das akkurater sein, aber ich krieg es irgendwie nie hin. Aber ich war auch leider noch nie ein Verzierungskünstler beim Backen 😉

 
Mahlzeit,
eure Marada
 
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