[Unboxing] Foodist-Healthy Box Oktober 2015

Liebe Leser und Leserinnen,

ich muss zugeben am Anfang war ich sehr skeptisch, ob diese Essensboxen-Sache (z.B. Brandnooz, Foodist etc.) wirklich in mein Leben passt. Ich esse doch relativ wenige ausgefallene Sachen und auch sonst ist zuhause mit Essen kaum jemand experimentierfreudig. Vor allem, da man die Boxen monatlich zu einem Preis ab € 24,00 (Foodist Box) und ab € 26,90 (Healthy Box) bekommt – nicht gerade wenig – , war ich skeptisch.

Das ist doch schon ganz schön viel Geld dafür, dass ich mir ziemlich sicher bin 50% der Produkte nicht zu testen und ein Teil des Rests ewig auf seinen Einsatz wartet. Naja, da mich die Box doch interessiert hat und sie viele gute Rezensionen hatte, habe ich mich über Facebook an Foodist gewendet und gefragt, ob in den nächsten Jahren ein „kleines Abo“ verfügbar wäre, das mir die Möglichkeit geben würde die Boxen z.B. nur alle 3 Monate zu bekommen. Die Antwort war wirklich erstaunlich und ich hatte nicht damit gerechnet, dass man mir sagen würde, dass das bereits ginge und ich mich an den Kundenservice wenden sollte. Gut, das hat mich dann erstmal überzeugt. Aber welche Box nehmen? Mich interessierten sowohl die Foodist-Box als auch die Healthy-Box, aber für beide ein „kleines Abo“ abschließen war dann auch wieder zu viel. Ich habe trotzdem mit meinem Anliegen an den Kundenservice von Foodist geschrieben und mein Wunsch wurde erfüllt: Ich erhalte die Healthy- und die Foodist-Box nun abwechselnd 4x im Jahr. Im Oktober wurde mir die Healthy-Box erstmalig zugesandt.

Hier an dieser Stelle muss ich ein großes Lob an den Foodist-Kundenservice aussprechen, ehe ich euch die Box vorstelle. Ich habe so einen Kundenservice noch nie erlebt, da Abos meistens starr sind und die Gründe gegen einen Abschluss nicht verstanden werden. Hier ist es ganz anders… danke dafür, Foodist!

So nun aber zur Box. Wie bereits erwähnt habe ich diesen Monat die

Healthy Box


erhalten: 

Die Homepage www.foodist.de erzählt einem darüber das folgende: Die Foodist-Healthy Box kommt in einer monatlichen Lieferung und enthält gesundheitsfördernde Lebensmittel und neue Foodtrend-Produkte! (Oha, das hört sich spannend an!!). Sie ist versandkostenfrei, jederzeit kündbar und wird inklusive einem Magazin angeliefert. Mit diesen Kriterien kostet sie mit unbestimmter Laufzeit € 26,90 pro Box. Es gibt auch noch ein Abo mit festgelegter Laufzeit, das kostet dann aber € 29,90 pro Box. Zudem wird aufgelistet welche Kriterien die Box erfüllt: „Die Produkte der Foodist Healthy Box erfüllen mindestens drei der […] genannten Kriterien:

  • Glutenfrei
  • Raw
  • Vegan
  • Frei von raffiniertem Zucker
  • Superfood
  • Laktosefrei
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Ohne Zusatzstoffe
  • Bio
  • Ohne Gentechnik“
 

Hört sich ja alles toll an! Ich hatte trotzdem Angst, aber dann kam die Box endlich an und ich durfte sie auspacken. Bei jedem Teil, das ich aus der ebenfalls hochwertigen Box nahm, dachte ich „Oh ja!“ und das blieb bis zum letzten Teil bestehen. Ich bin überglücklich mit meiner ersten Healthy-Box, die das folgende neben dem Magazin, das hilfreiche Tipps und Rezepte zu jedem Produkt schön aufbereitet hatte, enthielt:

0,5L MONO Tee in der Variation Kräutertee mit Zitronengras und Apfelminze. Ungesüßt & direkt gebrüht. „MONOTHEK steht für den Verzicht auf das Unnötige. Die Produkte bestehen rein aus ihren ökologischen Grundzutaten und nichts anderem“ steht auf der Verpackung des Tees geschrieben und weiter „MONO TEE wird aus biologisch angebauten Teeblättern und Kräutern frisch aufgebrüht und direkt abgefüllt – ohne den Zusatz von Süßungsmitteln.“

 Ich muss sagen, er war sehr lecker und bei nur 0,2kcal pro 100ml kann man ihn sich auch schmecken lassen. Ich trinke ohnehin gerne ungesüßten Tee also war der Geschmack nichts Neues für mich, aber dennoch finde ich diesen Tee sehr empfehlenswert. Der Geschmack war einfach Wahnsinn, man konnte sofort den leichten Apfel und das Zitronengras herausschmecken. Ich fand diesen Kräutertee sehr erfrischen und nicht zu stark. Man kann ihn warm machen oder kalt genießen, mitnehmen oder zuhause trinken. Leider konnte ich den EVP nicht herausfinden, aber auf der MONO Tee Homepage findet ihr die Händler in Deutschland und Österreich, die den Tee vertreiben: http://www.monotee.de/index.php

 

Eine Tüte von „The Protein Ball Co.“ in der Geschmacksrichtung „Peanut Butter Paleo Balls“ enthält 6 Stück von kleinen, leckeren Peanut butter Bällchen. Nach kurzer Suche im Web habe ich auch noch herausgefunden, dass es neben Peanut Butter auch noch die Sorten „Coconut Goji Vegan“ und „Coconut Macadamia Whey“. Laut Beschreibung sind die kleinen Bällchen glutenfrei, enthalten keine Milchprodukte und kein Soja, sind 100% natürlich, vegetarisch, weizenfrei. Zudem sind weder GMOs (genetically modified organism)enthalten noch wird Zucker zugesetzt. Erdnüsse und Erdnussbutter sind zu 14% enthalten, also nichts für Personen mit Nussallergie. Die 6 Bällchen (45g) enthalten 158kcal.

Der erste Bissen war etwas ungewohnt, aber die 5 weiteren Bällchen waren als Mittagssnack gerade richtig. Vor allem halten sie einen jedoch davon ab etwas Süßes zu essen. Sie sind wahnsinnig süß und ich musste nebenbei noch einen frischen Apfel essen. Ohne hätte ich höchstens 1 Kugel essen können. Danach ist man aber völlig gesättigt und zudem hat man ein gutes Gefühl, da man etwas Leckeres und Gutes gegessen hat. Als Mittagssnack oder so zwischendurch finde ich diese kleinen Bällchen perfekt, allerdings muss ich sie nicht jeden Tag haben. Nach den 6 Stückchen habe ich das Gefühl, dass ich Wochen ohne etwas Süßes auskomme oder geschweige denn in den nächsten Stunden etwas Essen müsste. Auch dieser Snack ist für mich TOP, v.a. für’s Büro. Leider ist die Packung jetzt leer und ich kann sie nicht mehr ins Büro mitnehmen. 

 

Omega Sprinkles von Munchy Seeds habe ich u.a. bereits für einen Salat verwendet. Das Rezept dazu findet ihr weiter unten im Beitrag. Das Motto ist: „Sprinkle it, shake it, chomp it, chew it, scoff it, scoop it, nibble it, shoffle it, just finish it!“ Die Mischung besteht aus 51%Sonnenblumenkernen, 20% Kürbiskernen, 6% geschälten Hanfsamen, 6% Sesam, 6% Rapssamen sowie aus 3% hellen und dunklen Leinsamen.

Das ist eindeutig eine meiner neuen Lieblingszutaten für Salate und Suppen in diesem Jahr. Es schmeckt super lecker und ist dazu noch gesund mit viel Omega3.
 

Mit den „nu3 Kakao Nibs“ konnte ich zunächst nichts anfangen, aber das beigelegte Magazin half weiter. Dort wird erklärt, dass Kakao-Nibs aus rohen gebrochenen Kakaobohnen besteht, die den zartherben Geschmack ausmachen. „Die rohen Kakaobohnen werden über 38-48 Stunden schonend fermentiert und anschließend gebrochen“ (Healthy. Foodist Healthy Box. Oktober 2015. S.2). Es wird auch noch ein Rezept für einen Smoothie mit Kakao-Nibs gegeben. Muss ich unbedingt testen.

The Giving Tree „Brokkoli Kürbis Snacks“ waren ebenfalls in der Box. Lecker und schmeckten tatsächlich fast wie normale Chips.

Promodore Rucola Pesto war das einzige womit ich nicht recht wusste, was zu tun war. Ich bin leider kein großer Pesto-Freund und das Ausprobieren dieses Pestos hat das leider auch nicht geändert. Sicherlich ist es super lecker für all jene, die Pestos lieben, aber für mich war der Geschmack zu herb und zu intensiv. Es hat etwas rauchiges an sich, das ich nicht recht einordnen kann. Vielleicht teste ich es jedoch nochmal mit Hühnchen, das kann ich mir besser vorstellen als Nudeln. Ich werde euch dann berichten. Im beigelegten Magazin wurde das Pesto noch als Brotaufstrich empfohlen. Das kann ich mir auch gut vorstellen und eine kleine Portion ausprobieren.

Red Currant Cookies sind ein echter Hingucker!
WOOOOOW!! Mehr kann man zu Geschmack und Aussehen dieser Kekse eigentlich nicht sagen! Nicht nur, dass die pinke Farbe Hammer ist, nein, auch der Geschmack überragt alles was ich mir vorgestellt hatte. Die Konsistenz von Kokosflocken passt hervorragend zu den roten Johannisbeeren, die man sogar teilweise noch als solche erkennen kann! Eine Geschmacksbombe!

Der „Original Sea pepper“ von Cornish Sea Salt hat mich von Beginn an begeistert und war eines der Dinge, die ich gleich am ersten Abend beim Essen getestet habe. Im Magazin auf S. 9 steht „Das Yin&Yang aus dem Meer: Algen machen dieses Gewürz zu etwas ganz Besonderem! Zusammen mit Pfefferkörnern und Meersalz entsteht so die perfekte Gewürzmischung, randvoll mit Mineralien und Vitaminen aus dem Meer“. Empfohlen wird ein Rezept mit Rumpsteak in Kombination mit diesem Pfeffer, Tomaten und Rucola.

Der Pfeffer war ein Traum und steht ab sofort öfter auf der Speisekarte. Wir hatten an diesem Abend zufällig ein Schweinefilet aus dem Ofen und dazu passte der sanfte Algengeschmack und die leicht pfeffrige Note hervorragend. Ich habe dazu noch 500g Feldsalat gegessen, der mit den „Omega Sprinkles“ von Munchy Seed aufgepeppt war. Eine wunderbare Kombination, die ich euch hier noch gerne näher vorstellen möchte:

 Sea Pepper Schweinefilet

mit Feldsalat-Omega Sprinkels
 
Euer Einkaufswagen für 4 Personen muss folgendes enthalten:
 
500g Schweinefilet
Rama Culiness zum Anbraten
1,5kg Feldsalat

9EL Kaffeesahne 

9EL Olivenöl
etwas Zitronensaft
Salz, Sea Pepper
 
 
So bereitet ihr das Schweinefilet aus dem Ofen zu:
 
Zunächst müsst ihr das Schweinefilet von allen Seiten salzen. Danach kann es auch gleich losgehen das Schweinefilet von allen Seiten braun anzubraten. Der Ofen kann auf 200° C vorgeheizt werden.
 
Nachdem das Fleisch einige Zeit in der Pfanne verbracht hat, kann es nun rundherum mit dem Sea Pepper gewürzt werden. Ich habe diesen Pfeffer nicht mitgebraten, damit er nicht verbrennt.
 

Das Fleisch kann nun für ca. 20 Minuten in den Ofen und sanft weitergaren bis es innen rosafarben ist.

 
In den letzten 5 Minuten der Garzeit könnt ihr den Salat waschen und die Marinade zubereiten: Kaffeesahne, Olivenöl und Zitronensaft verführen. Durch den Zitronensaft entsteht eine cremige Konsistenz der gesamten Marinade und die Bestandteile verbinden sich optimal. Dann noch nach Geschmack kräftig mit Salz und Sea Pepper würzen. Es muss etwas überwürzt schmecken, damit der Salat danach nicht zu lasch wirkt.
 
Nun könnt ihr alles anrichten. Ich schneide das Filet gerne in Medaillons (das könnt ihr auch schon vor dem Anbraten machen, wenn ihr von allen Seiten gut gebräuntes Filet möchtet) und gebe es zusammen mit dem Salat auf einen Teller. Zuletzt habe ich den Salat noch mit Omega Sprinkles von Munchy Seeds bestreut. Jetzt könnt ihr alles genießen!
 
 

Als alternative warme Beilage mache ich immer noch Erbsen dazu, die mit Pommes und Kräuterbutter das ideale Hauptessen des Tages ergeben.

 
 
 

 
 

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, scheint es in der Oktober-Box um das aktuelle Thema „Brainfood“ zu gehen.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass Foodist auch einen Gourmetshop anbietet. In diesem können einzelne Lebensmittel hinter denen Foodist steht nachbestellt werden.


Von mir bekommt die Healthy-Box beide Daumen hoch und eine definitive Kaufempfehlung!


Mahlzeit,

eure Sara
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