Marillenzungen

Liebe Foodies,

ich habe mir überlegt, dass ich für euch in November einen Keks-Monat einlege. Ich werde euch also meine Weihnachtsvorbereitungen im November zeigen und ja, davon gibt es einige und nein, für meine Verhältnisse bin ich nicht zu früh sondern eher zu spät dran. Normalerweise bemühe ich mich das ganze Jahr über Weihnachtsgeschenke zu finden und Deko-Ideen zu entwickeln – ich bin absolut keine Deko-Queen und brauche daher immer mindestens 11 Monate, um etwas passendes zu entwickeln. Aber hier geht’s ja um Essen, daher werde ich auch beim Essen bleiben und diesen Monat heißt es vor allem „Kekse“.

Dazu habe ich mir insgesamt 12 Keks-Varianten ausgesucht, die ich euch im November vorstellen möchte:

  • Marillenzungen
  • Kulleraugen
  • Knopfkekse „Das tapfere Schneiderlein“
  • Shortbread-Sticks
  • Lebkuchen-Rumkugeln
  • Zuckerstangen-Schoko-Cookies
  • Oma’s Vanillekipferl
  • Zuckerbäumchen
  • Böhmische Mandelplätzchen
  • Haselnuss-Dujas
  • Himbeer-Marzipan-Pralinen
  • Schokolade-Walnusskrokant-Trüffel

Jetzt beginnen wir mit dem ersten Keks:

Marillenzungen

Marillenzungen 1 Es ging schief… nicht ganz so schlimm, aber es sind keine Schönheiten geworden. Ich werde euch hier das Rezept genauso vorstellen, wie ich es zubereitet hatte. Die Anweisung dabei war „mit einer gezackten Tülle auf das Backpapier spritzen“ und es hat NICHT funktioniert – sowas von nicht! Mein Teig war einfach zu fest, also habe ich mich entschlossen ihn einfach zu formen statt zu spritzen. Mehr Arbeit, aber naja, was nicht geht, das geht eben nicht. Vielleicht habt ihr ja ein paar Ideen wie man den Teig verändern muss?

So, jetzt aber zum Rezept und das müsst ihr für 30-35 Stück in euren Einkaufswagen legen:

  •  200g weiche Butter
  • 150g Puderzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 300g Mehl
  • 1 Päckchen Orangenaroma (z.B. Orangenzesten)
  • 150g Marillenmarmelade
  • 1 Packung Schokoladenglasur (ich hab 2 Packungen gebraucht)

Marillenzungen 4

So bereitet ihr die Kekse zu:
  1.  Die weiche Butter mit dem gesiebten Puderzucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgeräts schaumig schlagen.
  2. Das Eigelb zugeben und kräftig unterrühren. Dann kommt das gesiebte Mehl mit dem Orangenaroma dazu.
  3. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen – haha, hat bei mir überhaupt nicht geklappt, ich hab meinen Teig einfach geformt – und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in Schlangenform aufspritzen. Insgesamt sollten die Kekse jeweils eine Länge von 3cm haben.
  4. Zungen mit 180° C ca. 10-12 Minuten backen, herausnehmen und erkalten lassen.
  5. Jetzt kommt die Marillenmarmelade zum Einsatz: Entweder sie lässt sich leicht auf eine Kekshälfte streichen oder ihr müsst sie etwas erwärmen und dann eine Keksseite bestreichen. Dann werden je zwei Zungen zusammengeklebt (mit der Marmelade).
  6. Und jetzt zur Glasur, die ihr laut Packungsbeilage erwärmt. Dann taucht ihr die Zungen einfach an der schmalen Seite (Zungenspitze) in die Glasur und legt sie wieder zum Trocknen (am besten über Nacht) an eine sichere Stelle. Vorsicht Diebe! 🙂
  7. Fertig – nun könnt ihr sie bis zum Verzehr in einer Vorratsdose aufbewahren.

Viel Spaß beim Nachbacken und seht bald mal wieder bei mir vorbei,

Sara

Advertisements

9 Kommentare zu „Marillenzungen

  1. hmm evtl. Flüssigkeit (Alkohol!!) hinzufügen, dass es nicht zu fest ist? Ist mir aber auch schon passiert, manches lässt sich einfach nicht spritzen 😦

    Gefällt mir

    1. kann keinen Alkohol hinzufügen 😉 Bei uns wird nicht mit Alkohol gekocht oder gebacken. Außer ich esse alleine. Keine Ahnung was genau passiert ist, da war ja auch gar keine Flüssigkeit drin soweit ich weiß.

      Gefällt mir

      1. och sonst tut es Wasser halt auch. Manchmal sind auch die Rezepte einfach furchtbar – ich weiß nicht, was die sich manchmal denken … das KANN dann gar nicht gespritzt werden von der Konsistenz her

        Gefällt mir

  2. vergiss das mit dem Wasser! Dann geht das Spritzen zwar super, aber im Offen rinnen die Kekse dann total auseinander – habe ich gestern leidlich erfahren müssen. Schmecken gut, aber sehen jetzt wie kleine Monster aus :P. … also beim nächsten Mal würde ich es mit einem ganzen Ei oder nur Eiklar versuchen, um das Ganze flüssiger zu bekommen.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s