Kulleraugen…oder ein weiterer Keks(un)fall.

Liebe Foodies,

ein neuer Keks-Tag ist angebrochen und… ja, es ging wieder schief. Ich glaube ich habe kein Kekshändchen mehr, früher mit meiner Oma war das viel einfacher und alles hat geklappt! Naja, also vielleicht liegt es ja auch an den Mengenangaben dieses Zusatzheftes von irgendeiner Kochzeitschrift, das ich schon Jahre habe und nie was daraus gebacken hab. Ich finde Rezepte einfach unheimlich nervtötend, wenn man einem nicht sagt, dass man die Kekse nicht zu eng zusammen legen soll, weil sie extrem auseinandergehen beim Backen. Meine wurden flach – nein, das sollten sie nicht -, mit der Zeitangabe zu dunkel – nein, das sollten sie auch nicht -, und außerdem sind sie vollkommen formunschön aus dem Backofen gekommen. Ich habe sie dann noch ausgestochen, in einer Kleeblattform. Zumindest schmecken sie lecker.

Ich hatte euch ja schon von meinen keksigen Plänen im November erzählt – das Rezept für Marillenzungen könnt ihr bereits auf meinem Blog finden und es werden noch 10 weitere Keks-Rezepte folgen:

  • Marillenzungen
  • Kulleraugen
  • Knopfkekse „Das tapfere Schneiderlein“
  • Shortbread-Sticks
  • Lebkuchen-Rumkugeln
  • Zuckerstangen-Schoko-Cookies
  • Oma’s Vanillekipferl
  • Zuckerbäumchen
  • Böhmische Mandelplätzchen
  • Haselnuss-Dujas
  • Himbeer-Marzipan-Pralinen
  • Schokolade-Walnusskrokant-Trüffel

Heute stelle ich euch also #2 meines Keksmonats vor:

Kulleraugen

Ich habe übrigens das Rezept angepasst, keine Sorge. Und bei mir wurden es weniger Augen als Kleeblätter mit Himbeerherz.

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So ein Schmarrn, aber gerade noch gerettet #VersuchNr.2

Das müsst ihr in euren Einkaufswagen für 30 Stück legen:

  •  250g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Honig
  • 150g kalte Margarine
  • Himbeergelee zum Befülle
  • Puderzucker zum Bestäuben (ups, hab ich für das Bild natürlich vergessen, weil ich sie dann in eine meiner tollen Keksboxen gepackt habe und erst bepudere, wenn sie auf einen Keksteller kommen)

So backt ihr diese leckeren Kekse:

  1.  Das Mehl und das Backpulver vermischen und auf eine sehr große Arbeitsfläche schütten. In die Mitte kommt jetzt eine kleine Mulde, in die ihr später (NICHT JETZT!) die Eier etc. füllt.
  2. Zucker und Vanillezucker sowie das Salz darüberstreuen.
  3. Eigelbe und Honig in die Mulde geben und mit einem Teil des Mehls mit der Hand zu einem Brei verführen.
  4. Jetzt kommt das große Gemansche: Margarine in kleinen Stücken auf die Mehlmischung geben und mit bemehlten Händen von außen nach innen den gesamten Teig zu einem glatten, kompakten Teig verkneten. Ich wundere mich übrigens jedes Mal, dass das klappt mit Mürbteig. Es erstaunt mich einfach wie sauber der Tisch nach dem furchtbaren Chaos wieder ist – ohne ihn sauber zu machen.
  5. Jetzt muss der Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Besser wohl mehr, wie mein 2. Versuch bestätigte.
  6. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und nochmal durchkneten. Dann könnt ihr ihn zu 3cm dicken Rollen formen, die ihr dann in ca. 1cm breite Schreiben schneidet.
  7. Die Scheiben werden nun zu walnussgroßen Kugeln gerollt und auf ein Blech mit Backpapier gelegt. Dort könnt ihr sie mit dem Kochlöffelstiel noch eindrücken und diese Vertiefung mit Himbeergelee befüllen.
  8. Die Plätzchen kommen jetzt bei 200° C für ca. 15 Minuten in den Ofen. Mein Ofen hatte beim ersten Mal vorsorglich nur 180° C und sie waren nach 15 Minuten relativ dunkel, man mag also auf seinen Ofen hören und diese Zeit dementsprechend anpassen.
  9. Die fertigen Plätzchen können jetzt aus dem Backofen und auskühlen.
  10. Vor dem Verzehr bestreut ihr die Kekse noch mit Puderzucker oder verstaut sie in einer schönen Keksdose – eigentlich sind alle Keksdosen toll. Gebt mir mehr Keksdosen! Ich liebe Keksdosen!
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Geht noch besser!

Liebe Grüße,

Sara

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3 Kommentare zu „Kulleraugen…oder ein weiterer Keks(un)fall.

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